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Unsere EU-Kooperationen

Gemeinsam für Veränderung

Seit vielen Jahren setzt das equalizent auf internationale Kooperationen. Die EU-Projekte, an denen wir mitwirken, dienen dazu, gehörlosen und schwerhörigen Menschen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und ihre Jobchancen zu erhöhen. Aus der Vernetzung mit Partner_innen anderer EU-Länder entstehen laufend nachhaltig nutzbare, bilinguale Lernmaterialien.


Career Paths Inclusive

Das Projekt “Career Paths Inclusive“ richtet sich an junge gehörlose Menschen und unterstützt sie bei ihrer Suche nach dem richtigen Beruf. Mit Multimediatools mit Gebärdensprache können sie ihre Interessen, Stärken und Schwächen herausfinden. Informationen in Gebärdensprache über verschiedene Berufsfelder erleichtern die Berufswahl dieser jungen Menschen.  

Du willst mehr darüber wissen? Dann schau auf die Projekt-Webseite, auf Facebook und auf Instagram!

MADE - Museum and Art education for Deaf Empowerment

In Kunstmuseen wird kaum darauf geachtet, dass auch Gehörlose ein Recht auf Teilhabe haben, dass sie Kunst genießen und auch verstehen wollen. Das EU-Projekt “MADE - Museum and Art education for Deaf Empowerment” widmet sich diesem Thema und entwickelt Tools, um Gehörlosen den Zugang zu Kunst zu erleichtern. 

diversamente coding

diversamente coding ist ein Erasmus + Projekt. Im Rahmen des Projekts entwickeln wir ein Trainingskonzept, das Menschen mit Behinderungen ermöglicht, digitale Fähigkeiten und Programmierkenntnisse zu erwerben bzw. zu auszubauen.

Das Projekt richtet sich an gehörlose oder schwerhörige Menschen zwischen 18 und 55 Jahren. Diese Zielgruppe wurde gewählt, weil gehörlose oder schwerhörige Personen über ausgeprägte Fähigkeiten in Kommunikation, Wahrnehmung und Visualisierung verfügen. So sind sie es z.B. gewöhnt, alternative und kreative Kommunikationswege mit hörenden Menschen zu finden.

Das Projekt baut auf all diesen wertvollen Fähigkeiten auf und erweitert sie zudem: Die gehörlosen/schwerhörigen Teilnehmer_innen werden zu Produzent_innen digitaler Kultur ausgebildet, indem sie ihre bereits existierenden Fähigkeiten gezielt anwenden. Inklusive Teamarbeit ist ein wesentliches Element des Projekts. Das fördert soziale Beziehungen und baut interkulturelle Brücken. Eine transnationale Umfrage über die digitalen Kompetenzen unserer Zielgruppe zu Beginn des Projekts dient der Bedarfserhebung. Auf dieser Basis werden spezifische Trainingsmethoden und -materialien nach einem integriertes Lernmodell (Blended Learning) entwickelt. Diese werden auf eine E-Learning-Plattform hochgeladen und von ausgewählten Teilnehmer_innen getestet.

Folge uns auf der Projekt-Webseite, auf Instagram und Facebook!

ASSIST HIP - Erwachsenenbildung in assistierenden Technologien für Personen mit Hörbeeinträchtigungen

Das Projekt richtet sich an Personen, die im Bereich Bildung oder Dienstleistungserbringung für Personen mit Hörbeeinträchtigungen tätig sind. Das Projekt bietet auch Menschen mit Hörbeeinträchtigungen aktuelle Informationen zu Unterstützungsmaßnahmen sowie zu assistierenden Technologien an.

In den letzten Jahren gab es große Veränderungen und Fortschritte in Kommunikationstechnologien, sowie assistierenden Technologien. Diese Veränderungen wirken sich direkt auf Menschen mit Hörbeeinträchtigungen aus. Dadurch werden gesellschaftliche Barrieren langsam abgebaut. Die Auswahl an assistierenden Technologien ist so vielfältig, dass es schwer ist, sich zurecht zu finden.

Unsere Zielgruppen sind Menschen mit Hörbeeinträchtigungen, sowie Menschen, die Dienstleistungen, Produkte, Gesundheitsberatung, Bildung und Training, und andere Leistungen für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen anbieten.

Zu unseren Aktivitäten gehört die Entwicklung eines Online-Katalogs, der detaillierte Informationen (technische Informationen, Rückmeldungen von Benutzer_innen, Kontaktinformationen und Videomaterial) zu assistierenden Technologien bereitstellt. Es wird auch ein Trainingsleitfaden entwickelt. Dieser wird an 240 Expert_innen (Fachpersonal) und Personen mit Hörbeeinträchtigungen getestet.

Unser Projekt startete am 1. September 2018. Es geht am 31. August 2020 zu Ende.

Die Projektpartner_innen sind Unie neslyších Brno, z.s. in der Tschechischen Republik, Centrum vizualizace eine Interaktivität vzd?lávání, s.r.o., Ostrava, in der Tschechischen Republik, equalizent schulungs-und beratungs, GmbH, Wien, in Österreich, Racio, družba za razvoj sloveskega kapitala, d.o.o., in Slowenien

Projektnummer: 2018-1-CZ01-KA204-048059

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

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From Theory to Practice

Das  Projekt „From Theory to Practice“ hat zum Ziel, die Qualität von Sonderschulen für Kinder zwischen 0 und 15 Jahren zu verbessern. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Vorsorge im Bereich  ihrer (auditiven) Gesundheit durch internationalen Austausch zwischen den Kooperationspartner_innen.

Es gibt eine Reihe theoretischer Ansätze zur Verbesserung der Bildung von Menschen mit Behinderung(en) bzw. Gehörlosigkeit oder Hörbeeinträchtigung. In den Sonderschulen der Türkei und anderer Länder wurden in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen wie z.B. Bewusstseinsbildung für Cochlea Implantate oder Hörgeräte, Informationskampagnen über Ursachen für und Vorbeugung von Hörverlust. Allerdings fehlen praxisorientierte Maßnahmen (z.B. Workshops) für die Schüler_innen und auch für ihre Familien.

Cochlear Implantat (CI)

Geschätzte 1‰ der Weltbevölkerung sind gehörlos. In Österreich leben etwa 10.000 gehörlose Menschen. Der Firma Med-EL zufolge werden pro Jahr rund 500 Cochlea Implantat-Operationen durchgeführt. Circa 90% der gehörlosen Babys erhalten ein CI. Das bedeutet, dass rund 1,7 Millionen Euro pro Jahr in CI-Operationen fließen.

Das Thema CI ist jedoch ein sehr kontroversielles: CI-Operationen sind mit Risiken verbunden und sie haben auch Auswirkungen auf die Identität der gehörlosen Menschen. Andererseits kann das CI auch neue Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen.

Im folgenden Video sollen CI-Träger_innen und die Österreichische CI-Gesellschaft (ÖCIG) zu Wort kommen und so verschiedene Sichtweisen auf das Thema aufzeigen:

https://vimeo.com/245886625

Kommunikation in der Familie

90% der gehörlosen Kinder in Österreich haben hörende Eltern und 90% der gehörlosen Kinder haben ein CI. Oftmals besteht die Annahme, dass gehörlose Kinder mit CI quasi zu hörenden Kindern werden. Die Bildung zielt daher meist ausschließlich auf den Erwerb der Lautsprache ab.

Im folgenden Video erklären die Interviewten, dass die Kommunikation in der Familie trotz CI schwierig sein kann. Sie erzählen über ihre persönlichen Erfahrungen und wie die Familie mit der „Herausforderung Kommunikation“ umgeht.  

https://vimeo.com/245888339

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

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  • Zertifiziert 

    WienCert zertifiziert
  • Hauptfördergeber 

    Hauptfördergeber Sozialministerium
  • Anerkannter Bildungsträger 

    Anerkannter Bildungsträger AK Wien
  • Anerkannter Bildungsträger 

    Anerkannter Bildungsträger WAFF
  • Zertifiziert 

    Zertifiziert ECDL