Presseaussendung Wien, am 5.2.2007: Die frisch designierte Gesundheitsministerin Kdolsky lässt aufhorchen mit Sagern wie „Kinderlos, na und?“. Zugleich ist auf der Homepage des Gesundheitsministeriums zu lesen: „"Familie" ist schon lange nicht mehr das klassische Vater-Mutter-Kind-Modell. Wir müssen auf verschiedenste Arten des Zusammenlebens eingehen und Rahmenbedingungen schaffen, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.“ Auch die Erwartungen an die neue Frauenministerin, Doris Bures, sind hoch. So erhofft sich die Frauenministerin a.d., Johanna Dohnal von Doris Bures, dass sie Maßnahmen treffen möge, damit Frauen ihre Existenz langfristig sichern können. Für mehr rechtliche Sicherheit für lesbische und schwule Lebensgemeinschaften könnte die eingetragene Partnerschaft sorgen – doch diese Hoffnungen setzt nicht einmal Johanna Dohnal in die neue Regierung.