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Als „gehörlos“ werden in Österreich rund 8000 – 10 000 Menschen bezeichnet. Diese Personen kommunizieren zumeist bevorzugt in Österreichischer Gebärdensprache.
Der Begriff „gehörlos“ ist jene Bezeichnung die gebräuchlich ist. Es wird als diskriminierend empfunden den veralteten Begriff „taubstumm“ zu verwenden.

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Gehörlosigkeit hat im equalizent traditionell eine große Bedeutung, da seit Beginn von equalizent im Jahr 2001 gehörlose MitarbeiterInnen im equalizent tätig sind. Unsere Kurse und Leistungen im Bereich Gehörlosigkeit sind sprachlich so ausgerichtet, dass kaum DolmetscherInnen zum Einsatz kommen. Die MitarbeiterInnen sind entweder gehörlos oder weist sehr gute ÖGS (Österreichische Gebärdensprache) Kompetenz auf. Der Unterricht erfolgt damit direkt in ÖGS.
Sehr viele zufriedene KundInnen berichten uns von den Vorzügen dieser Unterrichtsgestaltung. Aber nicht nur ÖGS kommt in unseren Angeboten im Bereich Gehörlosigkeit zur Anwendung, unsere Räume sind umfassend barrierefrei ausgestattet: Lichtsignalanlagen, optische Medien, passende Kursunterlagen, versenkbare Bildschirme, Spezialtische etc. machen das Lernen in unserem Haus zielgruppengerecht.
In unseren Schulungen und Qualifizierungen in Tagesform kommt zusätzlich gezielte Integrationsbegleitung (siehe Glossar: Vermittlungsquote, Integrationsbegleitung) hinzu, sodass eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt bzw. in eine weiterführende Ausbildung erleichtert wird.
In zahlreichen Weiterbildungskursen in ÖGS gibt es auch für berufstätige Personen die Möglichkeit Kurse zu besuchen.