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Diversity Management ist keine weitere Managementtheorie, die gerade in Mode kommt, sondern der vorläufige Höhepunkt einer sehr differenzierten Betrachtungsweise von Personen und Teams in Organisationen, die sich nicht nur hinsichtlich formaler Qualifikationen, sondern auch in der Persönlichkeit, Kultur, Lebensweise, Weltanschauung etc. unterscheiden. Diese Unterschiede führen häufig zu Reibungsverlusten, die durch gezielte Ansätze vermieden werden können.
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Diversity betrachtet Unterschiedlichkeit und Gemeinsamkeiten auf verschiedenen Ebenen. Die so genannten Kerndimensionen von Diversity sind:
• Soziales bzw. biologisches Geschlecht
• Sexuelle Orientierung
• Ethnisch-kulturelle Herkunft
• Religion
• Alter
• Behinderung
Weitere relevante Dimensionen sind sekundäre bzw. organisationsabhängige Dimensionen wie z.B.:
• Ausbildungsgrad
• Dauer der Zugehörigkeit zur Firma
• Einkommen
• Arbeitsort
• Funktion/Einstufung
• etc.
Diversity zielt nicht in erster Linie auf ein moralisierendes „Behandle alle so wie du selbst behandelt werden möchtest“, sondern vielmehr auf „Behandle jeden so, wie er oder sie es möchte“. Diversity verweist also auf die unterschiedlichen Menschen, die in einer Organisation oder einem Betrieb in permanentem Austausch stehen.
Ausgehend von der Antidiskriminierungsgesetzgebung in den Vereinigten Staaten hat sich ein schlüssiges Konzept entwickelt, das in einer zunehmend globalisierten Welt auf veränderte Rahmenbedingungen eingeht und Zugehörigkeit zu Minderheit, Anders-Sein und Individualität nicht als (womöglich) negativen Unterschied identifiziert, sondern „So-Sein“ mit Wertschätzung und Toleranz begegnet. Diversity Management ist die Summe der Aktivitäten, die eine Organisation setzt, sodass Unterschiedlichkeit und Vielfalt anerkannt und wertgeschätzt werden können. Unter diesen Aspekten betrachtet, stehen einer Fülle von zukünftigen Herausforderungen an die Wirtschaft eine Menge Chancen gegenüber.